|
Wir hatten uns auf der Landkarte ein neues Ziel ausgeguckt. “Vigan” in der Provinz“ Ilocos Sur” und “Laoag” in der Provinz “Ilocos Norte”.
In Vigan kann noch heute die koloniale Architektur der Spanier bestaunt werden. Teilweise hat man die alten Bauten sehr schön restauriert. Bereits im Jahre 1641 wurde die große Kathedrale erbaut, sie steht in der spanischen Altstadt an der “Plaza Burgos”. Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Altstadt ist auch das “Ayala Museum”. Es ist im Geburtshaus des “Padre Jose Burgos” untergebracht. Burgos – ein Revolutionär, der gegen die Spanier kämpfte.
Auf unserem Weg von San Juan bis Vigan finden wir die Bezeichnung “Kirchenstraße” voll bestätigt. Nirgends haben wir so viele Kirchen, ob groß oder klein gesehen.
Das Reisen hier auf den Philippinen ist etwas beschwerlich, d.h. man braucht für 150 km ca. 3 Std. . Neben vielen kleinen Stops unterwegs gibt es auch 1-2 größere Halte – einmal um den Fahrgästen den Besuch eines WC zu ermöglichen, aber es kommen auch Verkäufer in den Bus die Knabbereien oder gekühlte Getränke anbieten .
Nach der Besichtigung von Vigan beschließen wir die Rückfahrt nach San Juan. Weiter nach “Laoag” wären noch einmal mehr als 100 km gewesen – so lassen wir uns nur von der dortigen im 17. Jahrhundert erbauten “St. Williams Kathedrale” berichten. Der große Glockenturm steht etwas abseits der Kirche und versinkt immer mehr im Erdboden, allerdings steht der Turm nicht schief wie der in Pisa.
Wieder folgen ein paar ruhige Tage die wir in unserem schönen Beach Resort verbringen. Wir lassen uns so recht verwöhnen mit kühlen Getränken und gutem Essen. Da die Eigentümer ein deutsch-philippinisches Ehepaar sind, wird hier nicht nur einheimisches Essen geboten, sondern auch Essen nach deutscher Art.
|